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Presseaussendungen

Die Leobersdorferstrecke teilweise stillgelegt zu lassen ist ökonomischer Wahnsinn

20 Millionen Euro wurden vor der Schließung noch investiert

„Es ist schön, dass sich der Herr Landeshauptmann für den Erhalt der Mariazellerbahn einsetzt, dennoch dürfen auch die anderen Nebenbahnen nicht geschlossen werden!", sagt LAbg. Christian Hafenecker.

Er verweist in diesem Zusammenhang etwa auf ein Teilstück der Leobersdorfer Linie zwischen Weißenbach und Hainfeld, das vor einigen Jahren willkürlich stillgelegt wurde.

„Kurz vor der Schließung wurden auf dieser Strecke noch 20 Millionen Euro investiert, man hat eine Brücke und große Teilstrecken der Geleise erneuert, der Tunnel über den Gerichtsberg wurde ebenfalls saniert. Trotzdem hat man diesen Streckenabschnitt stillgelegt. Für mich und die Bürger im oberen Triestingtal ist das absolut nicht nachvollziehbar!", so Hafenecker.

 

Der Abgeordnete kritisiert, dass durch diese Maßnahme etwa die Marktgemeinde Kaumberg fast völlig vom öffentlichen Verkehr in Richtung der Bezirkshauptstadt Lilienfeld abgeschnitten worden ist und sich nun die Gemeinde einen großen Teil des öffentlichen Verkehrs selbst finanzieren muss.

„Das schlägt sich einerseits massiv im Gemeindebudget nieder und macht die Bürger von Altenmarkt und Kaumberg andererseits zu Bürgern zweiter Klasse. Es kann nicht sein, dass man im 21. Jahrhundert länger von Leobersdorf nach Kaumberg unterwegs ist als noch zur Kaiserzeit!", erklärt der Abgeordnete.

 

„Wir fordern daher LR Heuras auf, die Bahnstrecke sofort wieder zu aktivieren und damit, die Bürger im betroffenen Abschnitt nicht zu Bürgern 2. Klasse zu degradieren und darüber hinaus auch in einem strukturschwachen Gebiet wieder Impulse zu setzen. Alleine im Bereich der Holzwirtschaft hätte eine Wiederaufnahme des Güterverkehrs eine Entlastung auf der Straße, sowie einen Impuls für die, an der Strecke liegenden Weiterverarbeitungsbetriebe zur Folge!", schließt Hafenecker.  

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