Video

Presseaussendungen

VP-Nebenbahnmord kostet Steuerzahler mindestens 140 Millionen

50 Millionen davon müssen die Gemeinden finanzieren

 

„Mittlerweile gibt es eine neue Kategorie der Unverschämtheit in Niederösterreich. Die ÖVP nimmt ohnehin infrastrukturschwachen Gemeinden nicht nur ihre Bahnlinien, sondern lässt sie dafür auch noch bezahlen. Das ist doch der Gipfel der Geschmacklosigkeit!", ärgert sich der freiheitliche Kommunalsprecher im NÖ Landtag, Christian Hafenecker.

Am Beispiel der Leobersdorferbahn, die nun zwischen Weissenbach und Hainfeld abgerissen werden soll, kommen wir auf einen Abbruchpreis von 250.000€ pro Kilometer. Die ÖVP hat mittlerweile 26 Nebenbahnen mit einer Geleislänge von 550 km zugesperrt und wird diese demnächst auch demontieren lassen, entsprechende Grundsatzbeschlüsse werden derzeit gerade in den Gemeinden erzwungen. Rechnet man diese Zahlen hoch, werden für 550 km Kosten in der Höhe von 140 Millionen € auflaufen, die derzeitigen Plänen zufolge zwischen Land, eco Plus und Gemeinden aufgeteilt werden sollen, wobei der Gemeindeanteil etwa 50 Millionen betragen wird.

„Das ist unerträglich, den Gemeinden und damit dem leidgeprüften Gebührenzahler werden nicht nur die weitere Erhaltung der Bahndämme, sondern auch deren Umbau in sogenannte „Erlebniswege" umgehängt. Das heißt etwa im Triestingtal wird es in Zukunft neben einem bereits vorhandenen Radweg einen zweiten geben und das, obwohl nicht einmal noch der alte ausfinanziert ist. Die Bürger von Schilda waren Nobelpreisträger gegen all jene Entscheidungsträger von Schwarz und Rot, die diesen Unfug zu verantworten haben!", so Hafenecker weiter.

„Noch existieren die Gleisanlagen und noch kann man Gemeinden und Bürger vor inakzeptablen und unnötigen Mehrkosten bewahren. Man muss dazu nur die „Stopp-Taste" drücken, das heißt konkret, Erwin Prölls absolute Mehrheit brechen!", schließt der Abgeordnete.

zurück zur Übersicht