Video

Presseaussendungen

Freiheitliche klar gegen 100 km/h auf A1 bei St. Pölten

Hochrangige Straßen einzuschränken ist Steuergeldvernichtung, was passiert mit der Güterzugumfahrung?

„Es ist erstaunlich, mit welchen unüberlegten Forderungen krampfhaft versucht wird, das Sommerloch zu stopfen. Eine Änderung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A1 im Raum St. Pölten auf 100 km/h kann nur von jemandem kommen, der vom Verkehr keine Ahnung hat!“, kritisiert der stv. Vorsitzende des parlamentarischen Verkehrsausschusses, NR Christian Hafenecker die kürzlich geäußerten Überlegungen des Verkehrsamtes St. Pölten.

 

„Eine hochrangige Straße um ein Viertel der möglichen Geschwindigkeit zu verlangsamen, ist gerade in diesem ständig modernisierten und mit sündteuren Lärmschutzwänden versehenen Streckenabschnitt Steuergeldverschwendung pur. Eine Autobahn sollte eine solche bleiben und nicht aus einer politischen Beliebigkeit heraus zu einem Karrenweg degradiert werden!“, so Hafenecker weiter.

 

Gespannt ist der Abgeordnete auch darauf, wie die beiden St. Pöltner Genossen Stadler und Heinzl den Widerspruch 100 km/h auf der Autobahn und die Güterzugumfahrung erklären werden.

 

„Die mehrere Milliarden teure Güterzugumfahrung verläuft gerade im Bereich St. Pölten parallel zur A1 und ist auf 120 km/h konzipiert und wurde seit 1991 geplant, selbstverständlich gab es auch eine UVP. Wenn das Argument des Lärms auf der Autobahn gebracht wird, müsste das erst recht der Fall für die hauptsächlich nachts fahrenden Güterzüge sein. Wollen die Roten und Grünen mit ihren Forderungen nun auch dieses Projekt in Frage stellen? Wenn ja, würde ich angesichts von zu erwartenden Gesamtkosten von bis zu 6 Milliarden € einen Besachwalterungsantrag für die betroffenen Herrschaften stellen. Ich appelliere daher auch an den SPÖ Bezirksparteiobmann und Kollegen im Nationalrat, Abgeordneten Heinzl, ein eingehendes Gespräch mit seinen Parteifreunden zu führen. Ein Vorsitzender des Verkehrsausschusses und Kenner der Materie in diesem Bereich, muss das zwangsläufig anders sehen“.

 

„Die Freiheitlichen sprechen sich angesichts der angeführten Argumente klar gegen diese unüberlegte und verantwortungslose Sommerpolemik der linken Reichshälfte aus und werden hier auch auf parlamentarischer Ebene, sowohl auf Landes und Bundesebene tätig werden“, kündigt NR Hafenecker abschließend an.

 

zurück zur Übersicht