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Presseaussendungen

Ende der Wehrpflicht ist bereits abgemachte Sache

Weitere Kasernenschließungen sind der Todesstoß für strukturschwache Gebiete in NÖ

„In der Offiziersgesellschaft gilt es hinter vorgehaltener Hand bereits als abgemachte Sache, dass maximal noch ein bis zwei Einrückungstermine einberufen werden. Hinter den Kulissen werden bereits weitere Kasernenschließungen ausgepackelt. Für die betroffenen Standorte kommt das einem Horrorszenario gleich!", sagt der FP-Wehrsprecher im NÖ-Landtag, Christian Hafenecker.

 „Ich frage mich wirklich, wie man bereits Personalreduktionen, Kasernenschließungen und infrastrukturelle Weichen stellen kann, obwohl noch nicht einmal klar ist, wie es in Sachen Wehrpflicht weitergehen wird. Dass die SPÖ das Bundesheer ruiniert hat, steht für mich außer Zweifel. Dass sich aber die mächtige niederösterreichische ÖVP ohne Aufschrei Schließungen von Kasernenstandorten in ohnehin strukturschwachen Gebieten, gefallen lässt, verwundert mich!", so der Abgeordnete weiter.

 Der FPÖ liegen Informationen vor, wonach man in Niederösterreich weitere 7 Kasernen schließen möchte und darüber hinaus auch deren Versorgung, sprich die Küchen für die verbliebenen Kasernen, zentralisiert.

„Das bedeutet das Aus für zahlreiche Nahversorger und somit auch für einen weiteren Infrastrukturkahlschlag in den betroffenen Orten. In den vergangenen Jahren wurden zig-Millionen in den Ausbau und die Renovierung der NÖ-Kasernen investiert, diese Investitionen aus Steuergeldern wären mit einem Schlag unnötig. Ich bin nicht dafür zu haben, einerseits leichtfertig unsere Sicherheit und andererseits die letzten Sicherheitsnetze für benachteiligte Regionen in NÖ aufs Spiel zu setzen. Diese Frage kann nur durch eine Volksabstimmung geregelt werden!", schließt der Abgeordnete.

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