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Presseaussendungen

Privatisierung der Bundesheer-Zentralküche geplant!

BMLVS auf den Schleichpfaden der Privatisierung

„Der geplanten Bundesheer-Zentralküche in Wiener Neustadt ist sowohl aus militärischer als auch aus wirtschaftspolitischer Sicht eine klare Abfuhr zu erteilen. Die Eigenversorgung der jeweiligen Kompanien und der Bataillone wird durch sie praktisch unmöglich gemacht und die regionale Wirtschaft, welche derzeit die Kasernenküchen mit Lebensmitteln versorgt, immens geschädigt. Allein diese Tatsachen offenbaren schon die sicherheitspolitische und wirtschaftliche Wahnsinnstat, welche Verteidigungsminister Darabos mit dieser Zentralküche begeht. Aus dem Verteidigungsministerium wird noch dazu kolportiert, dass diese Versorgungseinrichtung auf mittlere Sicht sogar privatisiert werden soll, wodurch Darabos dem Bundesheer ein weiteres Waterloo zufügen würde", so LAbg. Christian Hafenecker.

„Es ist mir zuwider, wenn ich als Mitglied des Zentralausschusses von den Vertretern des Dienstgebers de facto belogen werde, stellt Manfred Haidinger, Fraktionsführer der "Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Heeresangehöriger" fest, so kann man nicht mehr zusammenarbeiten. Bei meinen Kasernenbesuchen in Kärnten mußte ich mich Erschrecken feststellen, dass nichts, was dem Zentralausschuss zugesagt wurde, eingehalten wurde.  Die "ehemaligen" Truppenküchen müssen daher mit ihrer Ausstattung herhalten und ausgebildete Feldköche müssen Arbeiten einer Küchenhilfskraft verrichten. Grundwehrdiener wurden bis heute noch keine "eingespart". In Wahrheit wird es  zum Abbau von 150 Unteroffizieren und 48 Lehrstellen kommen, was auch NÖ trifft. Es ist an der Zeit, so Haidinger, dass sich Bundesminister Darabos dieser Sache selbst annimmt und dafür sorgt, dass alle Maßnahmen in Richtung Zentralküche sofort gestoppt werden!", so Haidinger abschließend.

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