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Presseaussendungen

Zentralküche für Verwaltung aber Selbstversorgung für Einsatzorganisation!

Freiheitliche sehen in geplanter Zentralküche schweren Anschlag auf Bundesheer

Bei ihrem heutigen Pressegespräch präsentierten FPNÖ-Wehrsprecher LAbg. Christian Hafenecker und Manfred Haidinger, Präsident der freiheitlichen Bundesheergewerkschaft, die FP-Konzepte gegen die geplante Bundesheer-Zentralküche in Wiener Neustadt.

„Mit der Zentralküche und dem damit verbundenen Wegfall der Feldküchen wird die Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres massiv geschädigt und unzähligen regionalen Betrieben, welche derzeit die Versorgung der Kasernen gewährleisten, ein wichtiger Geschäftszweig genommen. In Niederösterreich ist es uns Freiheitlichen glücklicherweise gelungen, die ÖVP von der Unsinnigkeit dieser Zentralküche zu überzeugen, wogegen die SPÖ noch immer stur dem Kurs von Verteidigungsminister Darabos folgt.  Dabei haben sich die NÖ Sozialdemokraten 2006 noch vehement gegen eine zentrale Bekochung unserer Kasernen ausgesprochen. Um die Einsatzbereitschaft unseres Heeres sicherzustellen kann es aber nur so sein, dass  höchstens die Grundorganisation, also Logistikzentren und Verwaltungselemente, durch eine Zentralküche bekocht  wird, die Einsatzorganisation muss sich aber eigenständig versorgen können!", so Hafenecker, der auf mittlere Sicht vor einer Privatisierung der Zentralküche warnt.

Für den Vorsitzenden der FP-Bundesheergewerkschaft, Manfred Haidinger, sind mit der Umsetzung der Bundesheerzentralküche Arbeitsplätze bedroht, zudem würden dadurch keine finanziellen Einsparungen, sondern Mehrkosten die Folge sein.

„Bei meinen Kasernenbesuchen in Kärnten musste ich mit Erschrecken feststellen, dass die Finalisierungsküchen nicht umgebaut wurden, sondern auf die bisherigen Truppenküchen zurückgegriffen wird. Unteroffiziere müssen die Tätigkeiten von Hilfskräften ausführen. Durch das neue Verpflegskonzept sollen die Arbeitsplätze von 150 Fachkräften und 48 Lehrstellen eingespart werden. In Niederösterreich wird das Ausmaß dieser Grauslichkeiten noch um einiges größer sein. Finanzielle Einsparungen aber, wie vom Ministerium immer wieder behauptet, wird man dadurch aber nicht schaffen, vielmehr werden Mehrkosten in der Höhe von mehr als 3 Millionen Euro entstehen. Das Modell „Zentralküche" kann  daher nur so aussehen, dass die Grundorganisation möglicherweise zentral bekocht, die Einsatzorganisation jedoch ihre Feldküchen behält und sich somit selbst versorgt. Die derzeitigen Vorhaben von Verteidigungsminister Darabos sind aber ein Anschlag auf unser Bundesheer, gegen welchen wir Freiheitliche ankämpfen werden!", erklärt Manfred Haidinger abschließend.

 

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