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Presseaussendungen

Ende der Truppenverpflegung ist angebrochen!

Heeresführung bestätigt massiven Personalabbau durch Zentralküche

Die Ankündigung des Zentralküchen-Verantwortlichen, Brigadier Verhofnig, dass mit Inbetriebnahme der Zentralküche bis zu 1000 Personalstellen abgebaut werden sollen, stößt auf harsche Kritik von FPNÖ-Wehrsprecher LAbg. Christian Hafenecker.

„Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Entgegen der bisherigen Beteuerungen der Heeresspitze wird die Zentralküche einen Personalabbau mit sich bringen, wie ihn das Bundesheer in seiner ganzen Geschichte noch nicht gehabt hat.  Wir Freiheitlichen haben vor derartigem gewarnt, jedoch wurden unsere Befürchtungen nun enorm überboten. Da NÖ eines der Bundesländer mit den meisten Kasernen ist, wird es dieser Kahlschlag besonders hart treffen. Wo bleibt da der Aufschrei der ÖVP? Die Schwarzen spielen in Wahrheit ein Schattenspiel, halten sich nicht an den Landtagsbeschluss gegen die Zentralküche und sind damit an der Demontage unseres Heeres durch SP-Minister Darabos maßgeblich beteiligt!", kritisiert Hafenecker scharf.

Als weiteren Schlag gegen das Bundesheer wertet der Abgeordnete die Bestätigung von Generalleutnant Höfler, wonach im Westen Österreichs nur mehr ein privates Catering für die Truppenverpflegung zuständig sein wird.

„Einsparungen bei den Kosten wird dies alles nicht bringen, dafür eine massive Schädigung der regionalen Wirtschaft, Belastungen für die Umwelt durch die Lieferanfahrten zu den Kasernen und noch dazu einen erschreckenden Personalabbau. Allein in Allentsteig droht ein Wertschöpfungsverlust von mehr als 500 000 Euro für die lokalen Betriebe und die NÖ Schwarzen schauen tatenlos zu.  Zudem wird das endgültige Aus für die Eigenversorgung der Truppe eingeleitet. Eines steht fest: Dieser Verteidigungsminister agiert unter aller Kritik und die ÖVP hilft im Hintergrund ordentlich mit!", schließt LAbg. Hafenecker.

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