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Presseaussendungen

„Darabos-Miliz“ ist Verhöhnung unserer Freiwilligen!

Katastrophenschutz in NÖ ist massiv gefährdet, FPÖ NÖ plant dagegen Schritte im Landtag

Eine klare Absage erteilt FPNÖ-Wehrsprecher LAbg. Christian Hafenecker dem  Pilotprojekt einer „neuen Freiwilligenmiliz" von SP-Verteidigungsminister Darabos.

„Die Wahnsinnstaten von Darabos gegen die NÖ Bevölkerung und das Bundesheer reißen nicht ab. Dieses neue „Pilotprojekt" kann man einfach nur als fleischgewordenen Unsinn bezeichnen, der zudem auch noch massiv unfair für die engagierten Blaulichtorganisationen in unserem Land ist. Denn, Soldaten dieser „Freiwilligenmiliz" bekommen 5000 Euro jährliche Prämie dafür, unsere Bürger bei Naturkatastrophen zu unterstützen. Die unzähligen NÖ Feuerwehrleute hingegen sollen laut Darabos weiter für „Gotteslohn" Ersthelfer bei Hochwasser- oder Schneekatastrophen sein. Eine solche Verhöhnung unserer Freiwilligen ist schlicht unfassbar! Wenn schon Geld in die Hand genommen wird, dann sollte es für eine Befreiung der Blaulichtorganisationen von der Mehrwertsteuer und eine Spritpreis-Entlastung verwendet werden.  Noch dazu sollte Darabos eigentlich wissen, dass er Milizsoldaten ohnehin  in Ausnahmefällen einberufen kann", so Hafenecker.

Außerdem solle sich  die neue, 115 Mann starke  „Darabos-Miliz" vor allem auf Experten in Katastrophenfragen beschränken. Diese seien aber schon bei den Blaulichtorganisationen vorhanden, ein Abgang würde dort tiefe Kompetenzlöcher reißen.

„Darabos´ Heerespolitik lässt sich in zwei Worte fassen: Nicht denken, nur das Bundesheer schädigen. Dass hinter diesem „Bruchpilotversuch" nur sein politisches „Lebensziel", die Abschaffung der Wehrpflicht, steckt ist offensichtlich. Derzeit funktioniert nämlich das Zusammenwirken von Bundesheer mit Grundwehrdienern und Freiwilligenorganisationen im Ernstfall ausgezeichnet, das haben wir in der Vergangenheit gesehen: Die Blaulichtorganisationen sind immer die Ersthelfer vor Ort und werden bei lang anhaltenden Katastrophen perfekt durch die hohe Mannschaftsstärke des Heeres unterstützt. Mit der Wehrpflicht braucht man daher keine „Freiwilligenmiliz" von 115 Mann, die ohnehin zu wenig sind. Als Zivildiener weiß Darabos anscheinend nicht, dass bei Heereseinsätzen im Katastrophenfall besonders die Mannschaftsstärke zählt! Seitens der FPÖ sind auf alle Fälle Schritte im Landtag gegen diesen „Rohrkrepierer" geplant, wir stehen zum umfassenden Heimatschutz, zu unseren Blaulichtorganisationen und zur Sicherheit unserer Bürger!", schließt LAbg. Christian Hafenecker und fragt sich, wann Norbert Darabos als Verteidigungsminister absalutiert.

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