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Presseaussendungen

Wo bleibt der Anstand - 12.900 € für Stadtamtsdirektor inakzeptabel

Während die Bürger unter der Last von Gebühren und Abgaben leiden, räumt ein Gemeindebediensteter die Amtskasse aus

„Der Fall des Stadtamtsdirektors von Waidhofen a.d. Thaya, der im Jahr 181.000 Euro brutto, das ist ein Monatsgehalt von 12.900 Euro, bezieht, hat zurecht hohe Wellen geschlagen und für Unverständnis gesorgt. Menschen mit Mindestpension, alleinverdienende Familienväter, teilzeitbeschäftigte Arbeitskräfte treibt es verständlicherweise die Zornesröte ins Gesicht, wenn sie sehen müssen, wie schamlos hier in die Kassa mit öffentlichen Geldern gegriffen wird. Es ist ein Beispiel dafür, wie ungeniert sich die VP, nach wie vor, am Volksvermögen vergreift und gleichzeitig Anstand und Aufrichtigkeit vergessen hat!", sagt der FP-Kommunalsprecher LAbg. Christian Hafenecker.

„Wenn man die Kosten des Bürgermeisters mit 119.000 Euro und jene dieses Beamten mit 181.000 jährlich auf 10 Jahre aufrechnet, hätte man ein Kommunalprojekt um 3 Mio. Euro realisieren können, einen Kindergarten, den Hubschrauberlandeplatz für das Krankenhaus oder die überfällige Reparatur der Straßen. Das ist und bleibt nicht argumentierbar.

Wenn man sich parallel dazu ansieht, dass vergleichbar große Kommunen diese Posten mit etwa 5.000 Euro brutto dotieren, riecht es in Waidhofen nach Polit-Freunderlwirtschaft Marke ÖVP. An sie ist daher auch der Vorwurf zu richten, schuld trägt der, der gibt, sprich der Bürgermeister und nicht der, der nimmt!", so Hafenecker weiter.

„Wenn der Stadtamtsdirektor einer 5.000 Einwohner Stadt ähnlich hohe Bezüge hat, wie ein Landeshauptmann, stimmen die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr. Es ist daher auch die Politik gefragt, das wieder ins rechte Lot zu bringen. Ein Lösungsansatz wäre daher eine Berechnung nach Größe der Kommune in Kombination mit einer Deckelung. Seitens der FPÖ wird schon an einer Anfrage, sowie einer entsprechenden Initiative gearbeitet!", schließt Hafenecker.

 

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