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Presseaussendungen

Bundesheer-Imam teilweise von Deutsch-Pflicht entbunden!

Laut Anfrage an SP-Verteidigungsminister Klug sind u.a. bei Koran-Lesungen andere Sprachen erlaubt, FP fordert Änderung

Rezitationen aus dem Koran sowie Bittgebete müssen bei militärseelsorglichen Veranstaltungen durch den Bundesheer-Imam nicht in deutscher Sprache abgehalten werden. Dies geht aus der Beantwortung einer Anfrage von FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker, MA durch SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug hervor, der darin auf eine Vereinbarung zwischen der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) und dem Verteidigungsministerium verweist.

 

„Während Österreich mit massiven Integrationsproblemen, die durch den aktuellen Zustrom unzähliger, sogenannter Flüchtlinge noch verschärft werden, und, wie eine Studie über Islamische Kindergärten in Wien aufzeigte, mit sich bereits herausgebildeten Parallelgesellschaften zu kämpfen hat, erlaubt der Verteidigungsminister dem im Bundesheer tätigen Imam, Teile seiner Seelsorge in nicht-deutscher Sprache abzuhalten. Das schlägt dem Fass den Boden aus und ist völlig integrationsfeindlich“, übt Hafenecker scharfe Kritik.

 

Umgangssprache im Bundesheer, sowohl im Dienstbetrieb als auch in der Seelsorge, müsse einzig und allein Deutsch sein. Der freiheitliche Abgeordnete wird daher einen Antrag einbringen, in dem der Verteidigungsminister aufgefordert wird, in der Vereinbarung mit der IGGiÖ sicherzustellen, dass auch für sämtliche Bereiche der islamischen Militärseelsorge die Verwendung der deutschen Sprache zu gelten hat.

 

„Das Bundesheer stellt die Landesverteidigung unserer Republik sicher, in ihm können nur österreichische Staatsbürger dienen. Daher ist auch sicherzustellen, dass in sämtlichen Bereichen ausschließlich die deutsche Sprache zu verwenden ist. Wir Freiheitlichen werden daher einen entsprechenden Antrag im Nationalrat  einbringen“, schließt NAbg. Christian Hafenecker, MA.

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