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Presseaussendungen

Lilienfeld droht bis 2030 dramatische Abwanderung!

ÖROK prognostiziert weiteren Bevölkerungsrückgang, Gruppe der Erwerbsfähigen schrumpft um 10 Prozent

Die Abwanderung aus dem Bezirk Lilienfeld wird weiter ansteigen. Das geht aus einer aktuellen Bevölkerungsprognose der Österreichischen Raumordnungskonferenz in Zusammenarbeit mit Statistik Austria hervor. FPÖ-Bezirksparteiobmann Nationalrat Christian Hafenecker sieht damit seine Warnungen vor einer Fortsetzung der Negativspirale unserer Region bestätigt.

 

„Laut dieser Prognose wird die Bezirksbevölkerung bis 2030 um weitere 2,5 Prozent sinken, besonders dramatisch ist die Entwicklung bei der Gruppe im erwerbsfähigen Alter, sie wird um rund 10 Prozent regelrecht einbrechen. Damit zeigt sich, dass vor allem die Jungen aufgrund des immer weiter schrumpfenden Arbeitsplatzangebots, das direkt mit der schlechten Infrastruktursituation zusammenhängt, unseren Bezirk verlassen. ÖVP und SPÖ müssen endlich damit aufhören, vor diesen Problemen den Kopf in den Sand zu stecken oder sich aufs Schönreden zu beschränken. Die Politik hat dringendsten Handlungsbedarf um das Ruder umzureißen!“, führt Hafenecker aus.

 

Neben einem möglichst raschen Baubeginn der S34, die den Bezirk an die Hauptverkehrsachse A1 und an den NÖ Zentralraum anbindet, braucht es auch eine bessere Verbindung ins Wiener Umland, wie sie durch die Wiederöffnung der Bahnstrecke über den Gerichtsberg erreicht werden kann. Parallel dazu ist ein Aufschließungsfonds für strukturschwache Gemeinden notwendig, der diese auch für Unternehmen attraktiver macht.

 

„Nur indem jenen Menschen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb des Bezirks haben, das Pendeln erleichtert wird  und gleichzeitig neue Arbeitsplätze im Bezirk geschaffen werden, kann die hohe Abwanderung bekämpft werden“, schließt NAbg. Christian Hafenecker, MA.

 

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