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Presseaussendungen

Ost-LKW sind Sicherheitsrisiko auf Österreichs Straßen

"Die Ergebnisse der Unterwegskontrollen 2014 sind alarmierend, die Bundesregierung muss handeln"

Laut Bericht der Bundesanstalt für Verkehr wurden 2014 österreichweit 49.667 Kraftfahrzeuge durch technische Unterwegskontrollen auf ihre Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüft. Für den Vizeobmann des Verkehrsausschusses, FPÖ-NAbg. Christian Hafenecker, MA, sind die dadurch erzielten Ergebnisse höchst besorgniserregend: "Bei jedem vierten Fahrzeug aus anderen EU-Ländern wurde 'Gefahr im Verzug' festgestellt, jedes dritte wies schwere Mängel auf. Bei Kfz aus Drittstaaten sind diese Zahlen sogar noch höher. Damit ist offensichtlich, dass die tausenden Ost-LKW auf unseren Straßen ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen."

Der freiheitliche Abgeordnete stellt daher eine Anfrage an SPÖ-Verkehrsminister Stöger, in der er eine detaillierte Aufgliederung über die Herkunftsländer der beanstandeten Fahrzeuge fordert. Weiters müsse die Politik schnellstmöglich Maßnahmen ergreifen, um es der Polizei zu erleichtern, osteuropäische Schrott-LKW aus dem Verkehr zu ziehen.

"Die Polizei leistet in dieser Sache hervorragende Arbeit, für die ich ihr danken möchte. Seitens der Bundesregierung muss raschest dafür gesorgt werden, dass die Exekutive verstärkt Ost-Fahrzeuge gleich direkt an der Grenze überprüfen und gegebenenfalls stoppen kann. Ein entsprechender Antrag wurde von mir und der FPÖ bereits im Vorjahr im Nationalrat eingebracht, aber bis dato von SPÖ und ÖVP im Ausschuss aufgeschoben!", so Hafenecker.

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