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FP-Hafenecker: Datenklau bei SIM-Karten muss lückenlos aufgeklärt werden

Wie im Februar 2015 bekannt wurde, sollen US-amerikanische und britische Geheimdienste millionenfach Daten von SIM-Karten direkt bei den Herstellern gestohlen haben. Darunter befindet sich auch der weltweit größte Produzent Gemalto, der auch den österreichischen Markt beliefert. Mit Anfragen an Innenministerin Mikl-Leitner, Konsumentenschutzminiser Hundstorfer und den für die Telekom zuständigen Minister Stöger will FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker, MA nun aufklären, inwieweit Österreich von diesem Datenklau betroffen ist.

"Wer über die Verschlüsselungsdaten von SIM-Karten verfügt, kann beliebig oft und unbemerkt Mobiltelefone abhören und auch andere private Informationen generieren. Die Bundesregierung muss daher unverzüglich und lückenlos aufklären, auf wie viele und welche heimischen Handynutzer ausländische Geheimdienste durch diesen Datendiebstahl zugreifen können", erklärt Hafenecker.

Weiters will der freiheitliche Abgeordnete wissen, ob österreichische Politiker abgehört wurden und welche Gegenmaßnahmen insgesamt ergriffen werden.

"Wenn es Geheimdiensten gelungen sein sollte, Minister, Abgeordnete und hunderttausende Bürger zu bespitzeln, dann ist das ein Anschlag auf die Demokratie noch nie dagewesenen Ausmaßes. Es müssen daher alle Register gezogen werden, um hier Licht ins Dunkel zu bringen und in Folge die Daten österreichische Staatsbürger besser zu schützen", schießt NAbg. Christian Hafenecker.

 

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