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Presseaussendungen

Luftraum-Novelle muss für Bevölkerung, Wirtschaft und Flugsport akzeptabel sein!

FP-Antrag für Neuverhandlungen gemeinsam mit Flugsport und -interessensvertretung von SPÖ & ÖVP abgelehnt

In der heutigen Sitzung des Nationalrates brachte der Obmann-Stellvertreter des Verkehrsausschusses, NAbg. Christian Hafenecker, einen Entschließungsantrag für eine Abänderung der Novelle zur Neustrukturierung des Luftraumes ein. Dieser wurde von SPÖ und ÖVP abgelehnt.

 

„Die geplante Novelle sieht eine massive Ausweitung des freigabepflichtigen Luftraums vor und stößt daher auf harsche Kritik des österreichischen Flugsports. In vielen Regionen würde diese Neustrukturierung das völlige Aus für Hänge- und Paragleiter sowie Drachenflieger bedeuten, der Anstieg an Freigabeanfragen führt unweigerlich zu einer Überlastung der Fluglotsen. Dadurch, dass sich der Flugverkehr auf niedrige Höhen konzentrieren wird, ist mit einer höheren Lärmbelastung für die Bevölkerung zu rechnen“, so Hafenecker, der auch vor dem erhöhten Risiko von Aufschlägen in bewohntem Gebiet aufgrund flacherer Anflüge warnt.

 

Weiters habe die vorliegende Luftraum-Novelle auch negative Auswirkungen auf den Tourismus: Flugsportler aus anderen Staaten würden zukünftig ausbleiben, was Arbeitsplätze gefährdet.

 

„Es ist mehr als bedauerlich, dass  SPÖ & ÖVP all diese Argumente nicht ernst nehmen und meinen Antrag gegen das Inkrafttreten der Novelle mit 13. November sowie für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch unter Einbeziehung der Flugsportverbände abgelehnt haben. Auch VP-Kollege Ottenschläger hat trotz seines Engagements in dieser Sache aus Parteiräson dagegen gestimmt, was besonders schade ist. Die FPÖ und ich werden aber weiter an einer Lösung arbeiten, die für alle Beteiligten befriedigend ist!“, schließt NAbg. Christian Hafenecker und stellt eine parlamentarische Petition in Aussicht.

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