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Presseaussendungen

Luftraum-Novelle würgt Flugsport ab!

FPÖ kündigt Schritte gegen Flugsportler-Drangsalierung durch SP-Verkehrsministerin an

Als „schweren Anschlag auf den gesamten Flugsport“ wertet der Obmann-Stellvertreter des Verkehrsausschusses, NAbg. Christian Hafenecker, die Novelle des Verkehrsministeriums zur Neustrukturierung des österreichischen Luftraumes. Diese soll im November 2014 in Kraft treten und löst bereits bei zahlreichen Sportflieger-Vereinigungen große Empörung aus.

 

„Offenbar hat sich SP-Verkehrsministerin Bures Hobbypiloten, Hänge- und Paragleiter zum neuen Feindbild auserkoren. Besonders die Ausweitung des freigabepflichtigen Luftraums auf niedrigere Höhen bedeutet für Flugsportler in zahlreichen Regionen das völlige Aus, dazu kommen noch ein massiv erhöhtes Sicherheitsrisiko und technische Probleme. Hänge- und Paragleiter führen kein Funkgerät für Freigabeanfragen mit, eine Ausstattung mit Transpondern ist bei ihnen ebenso unmöglich und für Segelflieger viel zu teuer! Selbst wenn dies ginge, wären die Fluglotsen heillos überfordert“, kritisiert Hafenecker, der selbst begeisterter Flieger ist.

 

Seitens der FPÖ werde es daher, so der Abgeordnete, vehemente Schritte gegen diese Neustrukturierung des Luftraumes geben.

 

„Wir werden im Verkehrsausschuss Abänderungsanträge einbringen und auch im Zivilluftfahrtsbeirat entschieden gegen diese Drangsalierung und Abwürgung des österreichischen Flugsports protestieren. Im Verkehrsministerium ist man sich offenbar überhaupt nicht bewusst, dass hinter diesem Bereich zahlreiche Arbeitsplätze, besonders auch im Tourismus, stehen, die mit dieser unverantwortlichen Vorgangsweise aufs Spiel gesetzt werden“, schließt NAbg. Christian Hafenecker.

 

 

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