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Schicksal der Postfiliale Bad Vöslau scheint SP-Infrastrukturminister nicht wichtig zu sein

Minister will keine Informationen über geplante Schließung haben

Nachdem Anfang Mai in Medien über Pläne zur Schließung der Postfiliale Bad Vöslau berichtet wurde, kritisierte die FPÖ rund um Ortsparteiobmann GR Peter Gerstner diese scharf und erhielt dabei Unterstützung von FP-Nationalrat Christian Hafenecker, MA, der in einer Anfrage von SPÖ-Infrastrukturminister Jörg Leichtfried umfassende Aufklärung forderte. Nun ist die entsprechende Beantwortung eingetroffen, deren Inhalt trotz Zurückhaltung bei Details interessant ist.

„Laut SPÖ-Infrastrukturminister Leichtfried liegen weder seinem Bundesministerium noch der zuständigen Regulierungsbehörde Informationen hinsichtlich einer beabsichtigten Schließung der Postfiliale Bad Vöslau vor. Dementsprechend wurden meine Fragen nach den Jahresbilanzen der Filiale seit 2013 nicht beantwortet. Gerade dieser Umstand ist besonders pikant, da gemäß Postmarktgesetz ein Standort nur dann geschlossen werden darf, wenn eine kostendeckende Führung dauerhaft ausgeschlossen ist. Aufgrund dieser spärlichen Informationen zeigt sich, dass dem Minister im Gegensatz zu uns Freiheitlichen diese Thematik offenbar nicht wichtig ist. Wir werden daher weiter dran bleiben, ein solcher Abbau von Infrastruktur ist nicht hinnehmbar“, so Hafenecker.

Auch FPÖ-Ortsparteiobmann GR Peter Gerstner kündigt an, sich weiter gegen eine Schließung der Postfiliale einzusetzen.

„Es wäre für Bad Vöslau ein schwerer Schlag, wenn wir die Postfiliale verlieren würden. Bei rund 13 000 Einwohnern ist es kaum vorstellbar, dass diese nicht wirtschaftlich geführt werden kann“, schließt GR Peter Gerstner.

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